S/4HANA-Programme starten meist mit einer Grundsatzentscheidung zur Vorgehensweise: Brownfield, Bluefield oder Greenfield, je nach Ansatz werden System, Prozesse und Datenmigration unterschiedlich umgesetzt. Im Projektverlauf wird der Fortschritt dann häufig über technische Meilensteine gesteuert und (mindestens) bis zum Cutover verfolgt.
In der Praxis zeigt sich dabei, dass der entscheidende Erfolgsfaktor im Bereich der Datenmigration nicht die reine Datenübertragung ist, sondern speziell die fachliche Belastbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten gesichert werden muss. Genau diese Aspekte erfordern eine systematische Prüf- und Qualitätssicherung, denn ein technisch stabiler Go-Live bedeutet noch lange nicht, dass Finance, Controlling oder operative Fachbereiche dem System vertrauen und damit arbeiten können.
Vielmehr muss gewährleistet sein, dass Salden, Bestände, offene Posten und Bewegungsdaten nachvollziehbar und korrekt sind. Nur so wird S/4HANA tatsächlich business-ready, Prozesse laufen stabil, Abschlüsse sind nachvollziehbar und Prüfungen durch Audit oder Wirtschaftsprüfung werden nicht zum Risiko. Qualitativ korrekte Daten sind zudem die Grundlage, damit nachgelagerte Tätigkeiten in Reporting und Planung funktionieren.