ESGEingestellt. Stillgelegt. Gestrichen?

Wer aktuell Medien, politische Diskussionen und Budgetentscheidungen verfolgt, bekommt schnell den Eindruck: Das Thema Nachhaltigkeit rutscht in vielen Unternehmen auf der Prioritätenliste nach unten – und wird zur „Pflichtübung“, die man möglichst nebenbei abhakt. Verständlich, denn ESG kann komplex, datenintensiv und organisatorisch anspruchsvoll sein. 

Aber genau hier liegt der Denkfehler! Weniger Aufmerksamkeit bedeutet nicht weniger Risiko! Energie- und Ressourcenpreise bleiben volatil, Anforderungen in der Lieferkette steigen weiter, und Banken und Investoren schauen genau hin, wie belastbar ESG-Zahlen und -Pläne wirklich sind. 

Das eigentliche Risiko liegt in einem ESG-Ansatz, der nicht steuerbar ist

Wenn ESG „nebenher“ läuft, entstehen Kosten fast immer an denselben Stellen. Manuelle Datensammlung, inkonsistente KPIs, Nacharbeit in der Prüfung, Verzögerungen im Reporting – plus operative Mehrkosten, weil Verbrauchsdaten und Hebel (Energie, Material, Emissionen) nicht transparent genug sind. 

Und es gibt einen zweiten, oft unterschätzten Kostentreiber: Fehlentscheidungen. Wer Maßnahmen auf einer unzureichenden oder inkonsistenten Datenbasis priorisiert beziehungsweise ohne klare Wirkungskette startet, produziert Sunk Costs – Projekte, die später korrigiert oder neu aufgebaut werden müssen. 

Was hilft? Nicht mehr Reporting – sondern ein steuerbarer Ansatz

Wir sehen in der Praxis fünf  Bausteine, die zuverlässig funktionieren: 

  1. Ein stringentes ESG-Zielbild getragen von einer Governance, die Rollen und Verantwortlichkeiten klar verankert 
  2. Eine faktenbasierte Standortbestimmung: Was erfüllen wir bereits in Richtung CSRD/ESRS – und wo sind fachliche, methodische oder datenbezogene Lücken? 
  3. Eine zentrale ESG-Datenbasis als Single Source of Truth, inklusive nachvollziehbarer Herkunft 
  4. Die Verankerung von Datenqualitätsregeln und internen Kontrollmechanismen 
  5. Die Integration in Planung und Steuerung, damit Maßnahmen nicht in Folien enden, sondern messbar umgesetzt und nachgehalten werden. 

Unser bewährtes Vorgehen – Wiederholbar. Auditfähig. Zukunftsgerichtet.

Oft ist die Ausgangslage ähnlich, ESG-Informationen sind verteilt über Systeme, Formate und Verantwortlichkeiten, der interne Abstimmungsaufwand ist hoch und die Prüfsicherheit gering. Der Wendepunkt ist fast immer derselbe: eine zentrale ESG-Datenplattform, die interne und externe Datenquellen anbindet, harmonisiert und in eine konsistente KPI-Logik überführt. Eine Visualisierung über rollenspezifische Dashboards macht Treiber, Abweichungen und Maßnahmenwirkung im Alltag transparent. 

Um enge Reporting-Timelines zu halten, arbeiten wir in parallelen Workstreams mit einem inter-disziplinären Team aus Sustainability, Data und IT – pragmatisch, umsetzungsnah und mit dem Ziel ESG-Daten so belastbar zu machen, dass sie sich wie das Finanzreporting steuern lassen. 

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Autor: Leonie Ailler

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