Success Story: Sustainability Reporting bei der Munich Re - Zentrale ESG-Datenplattform für effiziente Prozesse und qualitätsgesicherte Daten
Über Munich Re
Munich Re ist ein weltweit führender Anbieter von Rückversicherung, Erstversicherung und versicherungsnahen Risikolösungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus den Geschäftsfeldern Rückversicherung und ERGO sowie dem Vermögensmanager MEAG. Munich Re ist weltweit und in allen Versicherungssparten aktiv. Seit ihrer Gründung im Jahr 1880 zeichnet sich Munich Re durch einzigartiges Risiko-Knowhow und besondere finanzielle Solidität aus. Sie bietet ihren Kunden auch bei außergewöhnlich hohen Schäden finanziellen Schutz – vom Erdbeben in San Francisco 1906 bis zum Hurrikan Ida 2021. Munich Re besitzt herausragende Innovationskraft und ist hierdurch in der Lage, auch außergewöhnliche Risiken wie Raketenstarts, erneuerbare Energien oder Cyberrisiken abzusichern. Munich Re treibt die digitale Transformation innerhalb ihrer Branche in einer führenden Rolle voran und erweitert hierdurch ihre Risikoanalysefähigkeiten sowie ihr Leistungsangebot. Individuelle Lösungen und große Nähe zu ihren Kunden machen Munich Re zu einem weltweit nachgefragten Risikopartner für Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen.
Die Ausgangslage:
Komplexe Anforderungen treffen auf fragmentierte Strukturen
Mit steigenden regulatorischen Vorgaben im Bereich ESG, insbesondere durch CSRD, EU Taxonomy und SFDR, wuchs die Komplexität der Reporting-Anforderungen deutlich. Die ESG-Datenbasis war durch eine heterogene System- und Datenlandschaft geprägt: viele Quellen zur Aufnahme aller Assetklassen im gesamten Anlageuniversum, unterschiedliche Formate, verteilte Verantwortlichkeiten – bei gleichzeitig hohen Anforderungen an Konsistenz, Nachvollziehbarkeit und Prüffähigkeit.
Durch laufende Anpassungen seitens EU und Gesetzgeber war zudem eine Lösung erforderlich, die flexibel erweiterbar ist und Änderungen skalierbar aufnehmen kann.
Im Rahmen des konzernweiten Sustainability-Reporting-Programms wurde im Projekt das Ziel verfolgt, eine steuerungsrelevante, prüfsichere Daten- und Reportinggrundlage für Investment-bezogene ESG-Kennzahlen zu schaffen – eingebettet in die IFRS-Konzernbilanzlogik und geeignet für konsistente Offenlegung und interne Steuerung.
Die Lösung:
ESG Data Service als zentrales Fundament
Gemeinsam mit BIG.Cube wurde ein zentraler ESG Data Service aufgebaut. Dafür wurden diverse interne und externe ESG-Dataprovider angebunden und mit den Bestandsdatenquellen in eine konsistente Logik überführt. Die Daten werden harmonisiert, zusammengeführt und für weitere Berechnungen und das Reporting bereitgestellt. So werden die unterschiedlichsten Anforderungen zuverlässig bedient, von der lokalen Nutzung bis zum Konzernreporting.
Um die wachsende Zahl an Stakeholdern und Use Cases strukturiert zu bedienen, wurde der ESG Data Service modular aufgebaut und in Umsetzungsbausteinen skalierbar erweitert. Die Bereitstellung erfolgt bedarfsgerecht über mehrere Kanäle.
Konsumiert werden die Daten durch das Konzernreporting, das Client Investment Reporting sowie die Sustainability- und Risiko-Fachbereiche.
Der ESG Data Service bildet die Grundlage für:
- Konsistentes Sustainability Reporting der MR-Gruppe
- GHG-Attribution und Weiterverarbeitung der Daten
- Integration in bestehende Steuerungs- und Reportingprozesse
Das Ergebnis:
ESG-Reporting auf konsolidierter und qualitätsgesicherter Datenbasis
Das operative Sustainability Reporting erfolgt lokal über diverse Zugriffsvarianten und steht monatlich für Analyse und Reporting zur Verfügung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Sicherstellung der Datenqualität. Mit dem BIG.Cube Tool Q-THOR wurden automatisierte Datenqualitätsprüfungen durchgeführt, die durch den Fachbereich laufend aktualisiert werden können, inklusive nachvollziehbarer Prüflogik und Auditfähigkeit.
Die ESG-Daten werden angelehnt an die Konzernbilanzlogik bereitgestellt. Das ermöglicht eine saubere Einbindung in bestehende Finanz- und Steuerungsmechanismen und unterstützt die Steuerbarkeit über die Zeit.
Die Umsetzung erfolgte in agilen Workstreams durch ein interdisziplinäres Team aus ESG-, Data- und SAP-Experten in enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Fachbereichen. Bis Ende März 2026 umfasste das Programm eine mehrjährige Laufzeit und diverse Entwicklungsiterationen.
Insgesamt wurden in diesem Zeitraum eine große Zahl an ESG-Datenpunkten angebunden. Angewendet auf die Bestandsdaten werden daraus ESG-KPIs und Flags abgeleitet, die sowohl für den Nachhaltigkeitsbericht als auch als Input für das externe Reporting und die Ableitung der strategischen ESG-Ziele für Investments (z.B. Dekarbonisierung) genutzt werden.
Der Mehrwert:
Nachhaltigkeit als integrierte Steuerungsgröße
Mit der umgesetzten Lösung verfügt die Munich Re heute über eine skalierbare, prüffähige ESG-Daten- und Reporting-Architektur, die regulatorische Anforderungen erfüllt und gleichzeitig eine belastbare Grundlage für die Weiterentwicklung der ESG-Steuerung und zum Tracking der gruppenweiten Klimaambition schafft.
Sustainability Reporting wird damit nicht isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung verankert.
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Erfahren Sie, wie gemeinsam mit BIG.Cube ein zentraler ESG Data Service aufgebaut wurde – mit dem Ergebnis, dass Munich Re ESG-Daten heute prüfsicher und steuerungsrelevant bereitstellen kann. Laden Sie jetzt die vollständige Success Story herunter und entdecken Sie mehr über Lösung, Umsetzung und Mehrwert.
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